Gut Böken

Das Gut Böken wird von Graf Matthias von Westphalen geleitet, der im westfälischen Fürstenberg bei Paderborn ansässig ist. Er steht kontinuierlich in engem Kontakt zu Gutsverwalter Gisbert Möller, der den Betrieb organisiert. Er und fünf weitere Mitarbeiter sind stets vor Ort, um die Ackerfläche von 1.300 Hektar zu bewirtschaften. „Der Boden ist unser wichtigster Produktionsfaktor – daher müssen wir ihn hegen und pflegen“ erzählt Gisbert Möller.

Neben Gerste und Raps wird auf dem Gut auf circa 600 Hektar vor allem Weizen angebaut. Fünf verschiedene Weizensorten sind es, die hier produziert werden. Die Brotweizenqualität wird dabei für jede der Sorten angestrebt. Dafür wird Tag für Tag hart gearbeitet, damit am Ende ein Weizen von besonders hohem Proteingehalt und höchster Qualität entsteht.

Ein typischer Tag zur Erntezeit auf dem Gut Böken beginnt mit einem kurzen Zusammenkommen der Mitarbeiter. Gisbert Möller erklärt, was an dem Tag ansteht und wer welche Aufgaben übernimmt. Sind die Erntemaschinen dann erst einmal zum Laufen gebracht, wird im Akkord gearbeitet. Wenn einer der Mitarbeiter kurz in die Mittagspause geht, springt Gisbert schnell einmal ein und fährt die Maschine weiter – so geht die Ernte reibungslos voran. Vor der Einlagerung des Getreides werden vier bis fünf Qualitätsproben ans Labor geschickt. Am späten Nachmittag stehen dann schon die Planungen für den nächsten Tag an. Die Beobachtung des Getreidemarktes gehört genauso dazu wie das Tätigen kleiner Reparaturen. Auf diese Weise kann am nächsten Tag wieder erfolgreich geerntet werden.

Gutsverwalter Gisbert Möller ist stolz auf seine Arbeit und das vom Gut Böken produzierte Gloria-Mehl: „Natürlich backen wir bei uns zu Haus mit Gloria-Mehl. Es ist schön zu sehen, dass aus unserem Korn ein kostbares, hochwertiges Lebensmittel geworden ist.“