Gut Klein Trebbow

Landwirtin Dorothea von Trotha lebt seit 2001 mit ihrem Mann und ihren Kindern auf der modernen Gutsanlage Klein Trebbow am Rugensee. Nachdem das Gut nach dem 2. Weltkrieg enteignet wurde, brachten es Dorothea von Trotha und ihr Ehemann Dr. Ulrich Ivo von Trotha wieder in den Besitz der Familie und damit in eine circa 300-jährige Familientradition. Seitdem bewirtschaften sie den Betrieb. Große Unterstützung bekommt Frau von Trotha für die agrarspezifischen Fragen von Gisbert Möller, Betriebsleiter der Güter Klein Trebbow und Böken. „Die Fortführung des Familienbetriebes liegt mir sehr am Herzen“, erzählt Dorothea von Trotha. „Auch genießen wir das Leben hier auf dem Land und fühlen uns mit der Natur verbunden.“

Die bewirtschaftete Fläche des Guts Klein Trebbow umfasst circa 670 Hektar. Hinzu kommen noch etwa 50 Hektar Weidefläche. Viehzucht gibt es auf dem Gutshof zwar nicht mehr, aber einige Tiere wie Pferde und Hunde sind hier noch zu finden. Insgesamt arbeiten circa sechs Personen auf dem Gut – für die Ernte kommen noch einige Helfer hinzu.

„Das küstennahe Klima begünstigt eine gute Qualität des Korns. Dennoch sind wir vom Wetter abhängig und es ist bis zuletzt eine Zitterpartie, wie gut die Ernte wird“, weiß der Gutsverwalter Gisbert Möller. Das ganze Team zieht an einem Strang – gerade in der wichtigen Erntezeit. Die erfolgreiche Ernte wird dann im September gemeinsam gefeiert: Jetzt kommen alle zum Scheunenfest zusammen und es gibt ein wohlverdientes Erntebier.

Der regionale, verantwortungsvolle Anbau wird auf dem Gut groß geschrieben. „Es wird stark darauf geachtet, was dem Boden zugefügt wird. Unsere genauen Kontrollen tragen dazu bei, dass wir fast nur A-Weizen produzieren“ erklärt Dorothea von Trotha. Dieser Weizen ist es, der schließlich für Gloria-Mehl verwendet wird. Diese besondere Verbindung zu Gloria macht Gisbert Möller anschaulich: „Es macht uns wirklich stolz, das Gloria-Mehl im Supermarkt in den Händen zu halten. Dann wird uns noch einmal deutlich, wofür sich die harte Arbeit gelohnt hat.“