Gut Petersdorf

Gutshofbesitzer Friedrich von Ludowig lebt mit seiner Frau Friederike und den vier Kindern auf dem Gutshof. Das Gut ist seit 1908 in Besitz der Familie von Ludowig – Friedrich von Ludowig führt den Familienbetrieb in der vierten Generation.

Seit Ende der 60er Jahre wurde die Rinderzucht, die lange das Hofleben prägte, eingestellt. Als reiner Ackerbaubetrieb werden hier heute Raps, Weizen, Wintergerste, Biogasrüben und Mais angebaut. Der Anteil des angebauten Weizens liegt bei ca. 40 Prozent.

Als konventionell geführter Betrieb wird Nachhaltigkeit auf Gut Petersdorf großgeschrieben: Der Betrieb achtet sehr darauf, dass der Boden und das Getreide nicht unnötig belastet werden. Ziel ist es, einen Weizen ist bester Qualität zu erzeugen. Dass dabei das küstennahe Klima des Gutes in Lensahns seinen Teil dazu beiträgt, verrät Friedrich von Ludowig: „Das milde, küstennahe Klima ist ideal für unseren Weizenanbau. Wir haben dadurch sehr gute Erträge. Dennoch ist die Landwirtschaft immer ein Pokerspiel mit Petrus um Sonne, Regen und Temperatur. Daher wissen wir bis zuletzt nicht genau, wie gut die Ernte wird“, so Friedrich von Ludowig. 

Die bewirtschaftete Fläche des Gut Petersdorf beträgt ca. 400 Hektar. Insgesamt umfasst das Gutsgelände circa 460 Hektar inklusive Waldfläche. Zwei bis drei Mitarbeiter sorgen dafür, dass hier tagtäglich alles reibungslos läuft. „Wichtig ist es, dass der Betrieb als Gesamtkomplex begriffen wird, bei dem ein durchweg verantwortungsvoller Umgang von enormer Bedeutung ist. Am Herzen liegt uns besonders die Gesamtzufriedenheit aller Beteiligten“, betont Friedrich von Ludowig. 

Die Regionalität des Gloria Mehls, das auf Gut Petersdorf produziert wird, ist ein bedeutsamer Punkt: „Es ist sinnvoll zu zeigen, dass das Mehl in direkter Verbindung mit der Region steht. Durch die Gloria-Verpackung wird gezeigt, wo das Mehl seinen Ursprung hat.“ 

Auf Gut Petersdorf wird großen Wert darauf gelegt, dass der Familienbetrieb in Lensahn noch lange erfolgreich fortgeführt wird. „Um ergebnisreiche Zwischenziele zu erreichen und ein gesundes Miteinander zu pflegen ist es wichtig, sich selbst einzubringen, eine wirksame Kommunikation zu erhalten und sich selbst auch manchmal ein wenig zurückzunehmen“, verrät Friedrich von Ludowig.